CT & MRT
So funktioniert die Computertomographie (CT)
Während der Untersuchung kreist eine Röntgenröhre um den Patienten und sendet einen flachen Fächer von Röntgenstrahlen durch seinen Körper.
Der Röntgenröhre gegenüber ist ein Detektorenkranz montiert, der genau registriert, wieviel Strahlung an welcher Stelle durch das Gewebe hindurch gegangen ist. Weil Röntgenquelle und Röntgendetektoren für jede Aufnahme den Patienten einmal umrunden, werden alle Organe und Gewebe in dieser Schicht aus nahezu tausend Richtungen aufgenommen. Das ergibt Hunderttausende von Messwerten, die an den Computer weitergeleitet werden, und dieser verarbeitet sie fast ohne Zeitverzug zu einem "Tomogramm", zu einem Schichtbild des Körpers.
Dieser Querschnitt erscheint auf einem Monitor. Er zeigt die Organe und Gewebe in unterschiedlichen Grauwerten, ähnlich einem konventionellen Röntgenbild, aber mit sehr viel mehr Einzelheiten als dieses - tatsächlich so, als ob aus dem Körper in dieser Ebene eine Schicht herausgeschnitten worden sei. Es werden stets mehrere Schichten (bis zu 350) aufgenommen, je nach dem zu untersuchenden Bereich.
So läuft die Untersuchung ab
Der Patient wird auf einen fahrbaren Tisch in die kreisrunde Öffnung des quaderähnlichen Gerätes geschoben. Während der Untersuchung kreist eine Röntgenröhre um den Patienten. Als Patient haben Sie nichts anderes zu tun, als auf die Atemkommandos der MTA zu achten: Es ist wichtig ab und zu kurz die Luft anzuhalten, weil dann eine Schicht aus dem Körper aufgenommen wird und Atembewegungen auf dem Bild stören könnten. Zu spüren oder zu fühlen ist nichts, zu hören lediglich ein leises Surren.
Für manche Untersuchungen ist es erforderlich, über eine Armvene ein Kontrastmittel zu spritzen. Diese Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich, manchmal ist ein leichtes vorübergehendes Wärmegefühl im Körper zu spüren.
Die eigentliche Untersuchung im Gerät dauert nur wenige Minuten.
Woher kommt die Tomographie?
Besonders in der Radiologie, die sich mit der Darstellung und Auswertung von Bildern aus dem Körperinneren befasst, hat in den letzten Jahrzehnten eine technische Revolution stattgefunden. Sie hat im Jahr 1972 mit dem Computertomographen begonnen.
Die Computertomographie funktioniert mit Röntgenstrahlen. Während jedoch die klassische Röntgentechnik lediglich zwei-dimensionale Bilder ergibt, bei denen alle hintereinanderliegenden Gewebe des Körpers als Schattenbild auf eine Ebene projiziert sind und sich dort überlagern, bildet die Computertomographie das Körperinnere als einen Querschnitt ab, der sich überlagerungsfrei betrachten lässt. Der Körper wird dafür schichtweise geröntgt und analysiert. Auf diesen Schichten sind Details bis zu einem Millimeter Grösse erkennbar.
So funktioniert die Magnetresonanztomographie (MRT)
In Zusammenarbeit mit unserer Radiologengemeinschaft werden kernspintomographische Untersuchungen an 2 Kernspintomographen durchgeführt.
Ein Kernspintomograph steht unmittelbar in der Röntgenabteilung des Clinicums (Kabine 6), das zweite im Untergeschoss des Kooperationszentrums.
Mit dieser völlig schmerzlosen und modernsten Methode ohne Röntgenstrahlen den Menschen "zu durchleuchten", existieren zwei große Vorteile zugunsten unserer Patienten.
Zum einen liefert die Magnetresonanztomographie Schnittbilder aus dem Körperinneren, die ebenso scharf und aufschlussreich sind, wie Zeichnungen aus dem Anatomiebuch. Insbesondere Weichteile, Knorpel und Bänder sind derart kontrastreich wiedergegeben, dass sie mit bislang unerreichter Detailerkennbarkeit zu sehen sind.
Zum anderen lassen sich diese Aufnahmen in jeder benötigten Ebene anfertigen (sowohl quer als auch längs und schräg durch den Körper)- und das mit einer außerordentlich hohen Auflösung.
Dieses kommt unseren Patienten insbesondere in der Wirbelsäulen- und Gelenkdiagnostik, aber auch in der Untersuchung des Hirns und Nervensystems sowie der Bauchorgane zu Gute.
Es können Details von weniger als einem Millimeter Größe dargestellt werden.
Der Aufwand für eine Magnetresonanztomographie lohnt sich, weil ihre Bilder mehr Informationen liefern als zum Beispiel der Ultraschall oder das bisherige Röntgen.
Weil die Belastung mit Röntgenstrahlen entfällt, können Aufnahmen, zum Beispiel zur postoperativen Kontrolle Jederzeit und beliebig oft wiederholt werden, selbst bei Kindern.
Weiterführende bildgebende Diagnostik, z.B. Szintigraphien, PET, Angiographien, Brustdiagnostik und Computertomographien erfolgt in der Praxisgemeinschaft für Radiologie, so dass das gesamte Spektrum der Radiologischen Diagnostik von uns abgedeckt wird.