Großzehen-Grundgelenksarthrose (Hallux rigidus)

Durch zunehmende Abnutzung der Gelenkflächen im Großzehengrundgelenk kommt es zu stärker werdenden Schmerzen beim Laufen, bisweilen auch in Ruhe. Im weiteren Verlauf tritt eine Einschränkung der Beweglichkeit im Gelenk auf, schließlich können der Gelenkknorpel oder das ganze Gelenk zerstört werden.
Operativ werden neugebildete Knochenanlagerungen entfernt. In fortgeschrittenen Stadien kann man durch eine Verkürzungsoperation des Knochens das Gelenk entlasten oder es ist eine Gelenkversteifung erforderlich (keine große Bewegungseinschränkung, da das Gelenk vorher durch die Arthrose bereits praktisch steif ist). Die Schmerzen sind sicher beseitigt und es besteht eine große Stabilität. Diese erlaubt gerade jüngeren Patienten intensive sportliche Betätigung.
Welches Verfahren für Sie das Beste ist, wird im ausführlichen Gespräch entschieden. Die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus beträgt 1-3 Tage, nach der Operation muss für 6 Wochen ein Spezialschuh getragen werden. Volle Belastung ist meist möglich. Eine Materialentfernung ist meist nicht erforderlich.