Stationäres Operationszentrum

Im Mittelpunkt jeden Handelns steht der Patient, der Anspruch auf eine optimale qualitative, organisatorische und soziale Betreuung vor, während und nach der Operation hat.

Für die Koordination der jährlich stattfindenden 9000 operativen Eingriffe hat das Lubinus Clinicum eigens ein OP-Management eingerichtet.

6 Operationssäle werden an 5 Tagen in der Woche von 7:00 - 20:00 Uhr betrieben. Außerhalb dieser Regelöffnungszeiten steht ganzjährig im Hause ein Notallbereitschaftsteam (Chirurg, Anästhesist, OP-Funktionsdient, Anästhesiefunktionsdienst, Röntgenassistenz) zur Verfügung.

Im Rahmen der Notfallversorgung werden durchschnittlich pro Jahr 1500 Patienten im stationären OP-Zentrum des Lubinus Clinicums operiert. Ein Operationssaal wird ausschließlich für septische Patienten (infektiöse, kontaminierte, infizierte) vorgehalten. Die Versorgung wird durch ein hochspezialisiertes multiprofessionelles Team sichergestellt.

Speziell für den Betrieb von Operationseinheiten ausgebildete Fachkräfte, die sich durch ständige Fort- und Weiterbildung dem schnellen Wandel der hochtechnisierten Operationsverfahren anpassen, bieten die Voraussetzung für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.

Ausstattung

Das stationäre Operationszentrum liegt im Erdgeschoß des Lubinus Clinicums. Die 6 vollklimatisierten (Raumlutfklasse 1) Operationssäle verteilen sich auf 1.525 Quadratmeter. Alle 6 Operationssäle sind eigenständige Einheiten bestehend aus 1 Operationssaal, einer Narkoseeinleitung und einer Narkoseausleitung. Bewusst ist bei der Erweiterung der Operationssäle auf das System des Großraum OP´s und Sammeleinleitungen verzichtet worden. Unserer Philosophie nach braucht es ruhige und patientenfreundliche Rahmenbedingungen, um Spitzenleistungen zu erreichen.

Der Weg unserer Patienten durch das Operationszentrum

Im Folgenden soll der Weg unserer Patienten durch das stationäre Operationszentrum nachgezeichnet werden:

Vorab sei angemerkt, dass dieser Weg an allen relevanten Stellen Sicherheitschecks beinhaltet, um mögliche Fehlerquellen auszuschalten.

Einschleuse des OP-Zentrums
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Gesundheits- und Krankenpfleger/innen Ihrer Station begleiten Sie zur Einschleuse des OP-Zentrums. In Ihrem für den stationären Aufenthalt bereitgestellten Bett werden Sie liegend transportiert. An der Übergabestelle werden Sie an die Mitarbeiter des Operationszentrums übergeben. Bei eingeschränkter Beweglichkeit erfolgt der Transfer über eine angewärmte Patiententransportanlage. Auf dem eigens für Sie bereitgestellten Operationstisch werden Sie von einem Mitarbeiter des OP-Teams zur Narkose Einleitung begleitet.

Narkoseeinleitung
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Im Narkoseeinleitungsraum werden Sie von einer Fachkrankenschwester/ pfleger begrüßt, die/der Sie während der Gesamtdauer Ihres Aufenthaltes im Operationszentrum begleitet. Nach ersten Vorbereitungen wird dann Ihr Narkosearzt mit der Narkose beginnen.

Im Operationssaal
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Im Operationssaal wird Sie dann Ihr Operationsteam, bestehend aus mindestens 7 Mitarbeitern (2 Chirurgen, 1 Assistent, 2 OP-Funktionsdienstkräfte, 1 Anästhesiearzt, 1 Anästhesie-funktionsdienstkraft) bis zum Ende der Operation betreuen.

Sterilisationsabteilung
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Eigens für Sie bereitgestellte Instrumentarien und Implantate werden durch unsere zentrale Sterilisations-abteilung (ZSVA, Link) zur Verfügung gestellt.

Patiententransferanlage
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Nach erfolgter Operation und dem Narkoseende werden Sie mittels einer Patiententransferanlage wieder in Ihr Krankenhausbett übergeleitet. Außerhalb des Operationszentrums werden Sie von speziell für diesen Bereich ausgebildeten Anästhesie-schwestern/Pfleger bzw. Intensiv-schwestern/Pfleger in Empfang genommen.

In der Aufwachphase
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Individuell wird für jeden Patienten im Vorwege der Operation entschieden, ob bereits nach kurzer "Aufwachphase" die Rückverlegung auf die Station möglich ist oder ein längerer Aufenthalt (durchschnittlich 24 Std.) auf unserer Intensivstation erforderlich ist.